TankLöschFahrzeug TLF 8/18-W auf Unimog U1300





Baujahr:

1980

Funk:

34-10

Besatzung:

1/2

Beschreibung:

TankLöschFahrzeug TLF 8/18-W auf Unimog U1300

Die Hauptaufgabe des Tanklöschfahrzeuges ist natürlich die Brandbekämpfung. Zu diesem Zweck hat es einen fest eingebauten Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 1800 Litern, sowie an der Heckseite eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 800 l/min bei einem Ausgangsdruck von 8 bar (daher auch die Bezeichnung 8/18). Die Sonderbezeichnung "W" steht für Wald: Das Fahrzeug hat hierbei einen Schlauchanschluß auf dem Dach um beim Fahren in das Feuer zu spritzen. Dies ist besonders an Schneisen, Böschungen und unzugängigen Flächenbränden vorteilhaft . Tanklöschfahrzeuge diesen Typs gibt es so nur in Niedersachsen, da das Bundesland eine eigene "Norm" (technische Weisung) hierfür entworfen hat. Nach dem großen Heide- und Waldbränden in der Lüneburger Heide im Jahre 1975/76 wurde dieses besonders geländegängige Fahrzeug bei den niedersächsischen Feuerwehren eingeführt, um auch an schwer zugängliche Wald- und Moorflächen zu kommen, die von herkömmlichen Fahrzeugen nicht erreicht werden können. Das war die Geburtstunde des TLF 8/18-W. Hierzu werden hohe Anforderungen an die Geländegängigkeit gestellt, was letztendlich auch dazu geführt hat, das der Unimog sich als Standardfahrgestell etabliert hat.

Der allgemeine Vorteil von Tanklöschfahrzeugen ist, daß unmittelbar nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle mit den Löscharbeiten begonnen werden kann, da keine Wasserversorgung aus dem öffentlichen Netz aufgebaut werden muß, sondern mittels der sogenannten "Schnellangriffseinrichtung" oder herkömmlich über einen normalen Löschangriff mit Verteiler das benötigte Löschwasser aus dem fahrzeugeigenen Tank entnommen und in die Flammen befördert werden kann.









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